MACCOLL

Der Überlieferung nach stehen die MacColls schon seit frühester Zeit mit dem Gebiet um Loch Fyne in Zusammenhang, und es wird behauptet, sie wären ein Zweig des großen Clan Donald. Davon rührt auch die häufige Verwendung des Namens Coll her, als Nachname der Clansmitglieder.

Die MacColls haben auch Verbindungen zu anderen Clans, wie den MacGregors und den Stewarts of Appin. Aufgrund ihrer Unterstützung für die MacGregors fanden sie sich plötzlich als Gegner der MacPhersons wieder, die sie 1602 in Drum Nachder trafen, als sie von einem Raubzug aus Ross zurückkehrten. Beide Seiten bekämpften sich, und die MacColls verloren die meisten ihrer Leute samt Anführer.

Die MacColls aus Appin und Ballachulish folgten den Stewarts of Appin, und im Jakobitenaufstand von 1745 wurden im Appin-Regiment achtzehn MacColls getötet und fünfzehn verwundet. Der berühmteste Vertreter der MacColls war Evan MacColl, der gälische Poet, der 1808 in Kenmore am Loch Fyne geboren wurde. Er war der Autor des „Barden der Berge“ oder in gälisch „Clarsach nam Beann“. Er starb am Ende des Jahrhunderts. In Kenmore wurde zur Erinnerung an ihn ein Denkmal errichtet, das 1930 vom Duke of Argyll enthüllt wurde.

Familienzweige:

Siehe MacGregor und Stewart

CREST: Ein Grauschimmel unterhalb eines Berges, aufgebäumt, das in seinem Vorderlauf ein Hochlandschild hält, rot.

BADGE: Fraoch gorm (erica vulgaris), gemeines Heidekraut.