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Katalog-Nr.: 100081. Titel: Memory 9/11 (Untergang von Amerika).
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung:

Es begab sich zu einer Zeit, da der Mensch den Verlockungen und Manipulationen des Materiebesitzers folgte und kaum noch erkennen konnte, was er in seinem Urwesen eigentlich sein sollte. Jener konstruierte etwas, womit er das Menschengeschlecht beeinflussen und seinen Machenschaften unterwerfen konnte. Es war das Geld, das soviel Unheil über die Menschen brachte. Seine Rechnung ging auf! Die Menschheit entwickelte sich in eine Richtung, die das Erkennen der Struktur des Lebens fast unmöglich machte. Über allem steht das Geld, das viel Hass und Tod in die Welt brachte und zu Eskalationen führte, die ganze Völker vernichteten. Die Größe der Vernichtung spielt dabei keine Rolle. So auch nicht das Verhältnis der verschiedenen Systeme zu einander, so z.B. Hunger gegen Reichtum, Politik gegen Religion und Armut, Lebensauffassung verschiedener Völker, Verschwendung gegen Sparsamkeit oder Unwichtigkeit gegen Lebensgrundlagen.

Der Hass eines Einzelnen könnte heute dazu führen, die Welt in einem Feuertaumel untergehen zu lassen. Die Erinnerung an den 11. September 2001 weckt ähnliche Ansichten. Dieser Tag stellt den Hintergrund dar auf diesem Bild, und man kann in dem verbliebenen Turm ein aggressives Gesicht erkennen, das auch tatsächlich zu sehen war (es ist in allen Fotos, die damals gemacht wurden, zu erkennen). Der Überfall und die Zerstörung der Twintowers stellt nicht nur eine riesige Katastrophe dar, sondern ist ein ernstzunehmendes Symbol. Doch, da sich von den Verantwortlichen niemand auf das Entschlüsseln von Symbolen versteht oder die Warnung missachtet, bleibt es nicht nur bei der Warnung.

Man kann nichts tun gegen Agitation, gegen das Beeinflussen und Lenken. Plötzlich ist die Bedrohung durch die Propaganda zu erkennen und wird zu einer Gefahr für alle, für Unwissende, Unbeteiligte, für das Gute. Unverständnis ist die Grundlage, auch über Sprachbarrieren hinweg.

Symbole gibt es überall. Schlimm ist es, wenn Symbole gegen Symbole kämpfen. Dann wird die stärkste Macht auf den Plan gerufen. Ein Symbol lässt sich nicht ausrotten; es ist immer da, auch wenn man es nicht (mehr) sieht. Was am 11. geschah, bezieht sich auf den Organismus, auf jeden Organismus. Somit auch auf die menschlichen Organe – ohne Rücksicht auf das allgemeine Leben, ob es weitergeht oder nicht. Der Tod ist dann das Ergebnis einer Zusammenwirkung von Geld und Hass. Schlimm ist es auch, wenn Symbole gegen ein Gefüge eingesetzt werden. Es entsteht ein neues Gebilde, ein neues Symbol.

Auf dem Bild, das den Untergang von „Amerika“ zeigt, steht die Zeit im Vordergrund, als barbusiges Weib. Sie, die Zeit, wurde bereits halb entkleidet von der Wissenschaft, ohne, dass sie je erkannt hätte, was die Zeit wirklich ist. Sie hält hier dem Menschen (dem Betrachter) die begrenzte Zeit vor die Augen, und in der anderen Hand hält sie einen Becher mit Blut, welches sie, die Zeit, über sich ergießt, als Zeichen einer blutigen Vergangenheit, wie sich das Land mit Blut besudelt hat, und eine Zukunft, die auch nicht besser wird. Die Federn, die sie dem Betrachter vor Augen hält, erinnern an ein großes Desaster, welches noch nicht beendet ist. Noch immer müssen Menschen damit leben, dass sie durch Gesetze, die angeblich vom Volk ins Leben gerufen und für gut befunden wurden, vertrieben, getötet oder diskriminiert werden. Diese ständig blutende Wunde wird am Ende zum Verbluten führen.

Sie hat sich die Augen verbunden, damit sie nicht mehr urteilen oder verurteilen muss. Der Ablauf allen Geschehens zeigt als Rest fünf Minuten an, jene Minuten, die an der vollen Stunde fehlen und dadurch zum Ende allen Lebens führen, zum Ende der Menschheit. Die Minuten sind das Symbol für die Zeit, die sinnlos zum eigenen Profit und nicht für ein wertvolles Leben, auch in der Zukunft, genutzt wurde. Eine Zeit, die zum Aufbau und nicht zum Untergang geführt hätte.

Was bringt ein Land in diesen Zustand? Es sind immer die Menschen, die auf der Jagd sind nach Besitz, Gold und Geld. Dann, wenn die Aussicht besteht, etwas davon in größeren Mengen auf einem Weg zu bekommen, der leicht zu beschreiten ist, dann erwacht das heimtückische Gesetzt des Bösen, das dann Unheil über andere bringt. Der hinterhältige Angriff auf andere Völker und Kulturen hinterließ nicht nur Narben am eigenen Organismus, sondern auch eine Schwächung der eigenen Struktur. Das, was hier als eine Einheit gesehen werden will, war nie ein Organismus, der durch sich selbst zu leben imstande war. Immer wieder wurde etwas verändert in eine Richtung, die angeblich etwas verbessern sollte. Da die Menschen nicht imstande sind zu erkennen, was verbessern heißt, werden auch Kriege als Verbesserung angesehen. Wie viele Menschen mussten für diesen Unfug ihr Leben geben, wie viele Menschen leiden täglich unter diesem unverständlichen Horror?!

Der Dorn, den sich „Amerika“ selbst ins Fleisch gedrückt hatte, stellt hier im Bild der Sklave dar, der, noch die Kette am Hals, vor den flüchtenden Menschen erschrickt und abwartet, wohin der Strom der Massen geht. Längst ist das Ende jenes Bündnisses installiert, von einer Seite, die als die Beschützer des Volkes angesehen werden. Nur wenige erkennen das Vorgehen dieser Gruppen, die mit einer gigantischen Lüge alles Leben im Zaum hält und wie ein Drache sich hinter den Menschen heranschleicht, um sie dann ihrem Ziel gemäß in den sicheren Tod rennen zu lassen – des eigenen Vorteils wegen. Hier greift er nach der Weltherrschaft, der einzige ihm verbliebene Sinn seines Daseins. Doch kein Volk wird den Zustand je erleben. Die Tätowierung auf seinem rechten vorderen Bein prägt die Kürzel.

Das Symbol Freiheitsstatue ist ratlos bei soviel Tragik und Unverstand, den sie gerade erlebt und verliert ihre Rechtfertigung, Glaubwürdigkeit und die Fackel. Das Symbol der immer brennenden Fackel, die in alle Welt das Licht der Freundschaft strahlen sollte, liegt am Boden und wurde von Captain Amerika, einem modernen Supermann, wieder aufgenommen, in der Hoffnung, das sich noch etwas ändert. Auch er sieht ratlos in die Zukunft und erkennt, dass die Flagge, die immer die Einheit vieler Staaten und Menschen präsentierte, am Boden liegt und beschmutzt wurde. Auf der Flagge liegen Attribute, die eine Gloriole darstellten in vergangenen Tagen und heute immer noch darstellen in vielen Gemütern. Sie brachten ebenfalls viel Schmerz und Blutvergießen über Menschen und Tiere.

Und was ist dann noch ein Oskar wert? Er verhöhnte das Volk - schon immer! Dieses Streben nach dem toten Stück Metall ist ein zeitgemäßer Unsinn. Denn, ist das alles, dieses tote, gelbe Metall, das als Auszeichnung dient? Diese verrückte Banalität ist nur das Symbol für das Schale, Verbrauchte, das dem System des Theaters anhaftet. Es gibt für das Volk oft kaum noch einen Unterschied zwischen Realität und Theater, dazu gehört natürlich der Film genauso wie die Show. Es wurde leicht, dem Menschen vorzumachen, alles, was er sieht, sei seine Realität. Dieses Theaterverhalten bringt ihm am Schluss keinen Applaus.  

Auf dem Bild ist eine roboterhafte Frau zu erkennen. Sie stellt hier das Symbol Mensch als Automat, als Arbeitsmaschine dar, der sonst nichts mehr kennt, als das Programm, in das man ihn hineingestellt hat – blind für alles andere. Diesem Programm unterliegt auch die Propaganda der Bosheit und Heimtücke, die auch unterschwellig wirkt. Hier verteilt sie auf Zetteln arglistig und infam Einblicke und Informationen über erfolgreiche Verstöße gegen das Leben.

Gleich daneben befasst sich eine schöne Frau mit dem Film. Dieser wurde als Bildstreifen dargestellt, als Symbol für das Filmgeschäft, das dafür sorgte, dass die Menschen in erster Linie Sehnsüchte kennen lernten, von denen sie vorher noch nichts wussten, und dass Marionetten zu Götter wurden, nach denen man sich gefälligst zu richten hat, und die den Menschen eine falsche Lebensphilosophie vorgaukelt.

Der kleine Engel ist ein Lichtblick in diesem verdorbenen System. Mit seiner Anwesenheit und unerschrockenem Auftreten setzt er ein Zeichen, dass der Mensch es nicht geschafft hat, in seinem ganzen Dasein, dem Schachmatt zu entgehen. Mit seinem erhobenen Finger warnt er: „Lasst es nicht soweit kommen!“