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Katalog-Nr.: 100081. Titel: Apokalypse.
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung:

Wir nähern uns einer Situation, die es nicht zulässt, dass sie durch andere Situationen verändert wird, wobei sie alles beinhaltet, was für das Abschließen des Lebens gebraucht wird.

Hier im Bild wird von einer Frau jene Situation geträumt. So jung und hübsch, wie sie hier dargestellt ist, denkt sie sicherlich nicht an das Thema, in das sie sich gerade hineingeträumt hat (der Mohn in ihrer Hand soll auf einen intensiven Schlaf hindeuten), dies liegt gedanklich in weiter Entfernung – vielleicht erfolgt es nie in ihrem Leben, so glaubt sie. Dann kommt der Traum, und es wird gezeigt, was eines Tages Sache ist. Vier lebensbedrohliche Situationen wurden bereits vor ca. 2000 Jahren in der Geheimen Offenbarung geschildert und aufgeschrieben. Sie werden am Jüngsten Tag mit noch anderen Umständen zu dem führen, was bereits angekündigt wurde.

Dieser Zeitpunkt, die Apokalypse, haben die Menschen heraufbeschworen. Sie finden nichts dabei, wenn Kriege die Welt in Atem halten, wenn Seuchen die Menschheit überfallen und Schmerz, Tod und Siechtum das Ergebnis sind. Sie sehen dem gigantischen Hunger ins Auge und erklären sich für nicht zuständig. Hinter allem steht der beobachtende Tod. Hier auf diesem Gemälde zeigt er durch eine Geste, dass man still sein soll, damit die Schlafende nicht aufgeweckt wird. Sie soll weiterträumen. Sie soll alles zu Ende träumen.

Ist das Leben nur ein Traum? Wer träumt es dann? Der Mensch selbst? Oder wird das Leben von einem gigantischen Wesen erträumt und wir sind nur die Traumfiguren? Es gibt viele Vorstellungen davon, was das Leben sein könnte. Eines ist es bestimmt nicht: das Paradies.

Was absolut nicht zu paradiesischen Aussichten passt, sind nun mal jene Dinge der Apokalypse. Es wurde einst erklärt, dass es vorbei ist mit dem Leben auf der Erde, wenn die Apokalypse über die Menschen kommt. Nun, wie weit sind wir noch entfernt von dem Punkt? Hier ist der Krieg dargestellt: ein zerschossener Panzer, ein Soldat – irgendwo ist immer ein Krieg. Seit Jahren erfolgen Perioden, wo irgendwelche Krankheiten und Seuchen das Leben der Menschen und Tiere durcheinander bringen oder dezimieren (der Bulle steht für die verschiedensten Rinderseuchen und jener mit dem Gummianzug für die Entseuchung), und der Hunger in der Welt ist unbeschreiblich groß, doch erreicht er uns in den Wohlstandsländern kaum. Hier frönt man dem Moloch Geld und Besitz und sagt sich: „Was stört mich schon der Hunger, wenn ich in einem goldenen Auto sitze, dann bin ich erhaben über alles.“ Nun, mit diesem Fahrzeug kommt jener nicht durch das berühmte Nadelöhr. Der Tod, der ein guter Beobachter ist und unparteiisch, sagt: „Ich nehme, was mir gefällt.“ Es ist also das, was die Tendenz, die Entwicklung darstellt, die den Weg in diese Richtung zeigt.

In der Zeit hört man die Fanfare des einst gebundenen Engels, der jetzt befreit, zuständig ist für das Einleiten der letzten Frist, die dem Menschen gegeben wird, doch der Mensch wird sie nicht nutzen – er ist zu beschäftigt mit sich selbst.

Es besteht eine Verbindung zwischen Traum und Wirklichkeit. Es ist die Zeit, die jedoch relativ verschieden abläuft. Die Verbindung ist dargestellt durch das Band. Hier Realität, dort Traum. Der Traum hat eine Einwirkung auf das Leben. Die Kerze, die gerade ausgeblasen wurde, zeigt, wie schnell auch das Leben vergehen kann. Durch einen Windhauch des Todes werden jene apokalyptischen Geschehnisse dazuführen, das Leben auf der Erde zu beenden. Die Mächte in der Materie, wie Politik, Geld, Krankheiten, Chemie und Kriege werden dafür sorgen, dass das Leben auf unserem Erdball unmöglich sein wird. Was jetzt noch so aussieht, als bekäme man alles in den Griff, wird sich als falsch erweisen, als undurchführbar. Dann wird aus dem Traum Wirklichkeit, dann hat der Mensch ausgeträumt.