Vinaora Nivo Slider Der Künstler

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Katalog-Nr.: 100076. Titel: Was muss ich noch alles für euch tun.
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung: „Seht her, es ist der Morgen einer neuen Zeit, und ich zeige euch die Reste einer Spur, die zur Geschichte wurde. Ihr sollt damit erkennen, wer ich war und wer ich bin.“

Jene Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde und gesteinigt werden sollte, hatte erkannt. Ihr wurde ein neues Leben ermöglicht. Sie bringt in das Bild eine andere Welt mit, reich und anschmiegsam ist sie, so als müsste sie sich revanchieren, und der erotische Aspekt soll auf ihre Lebensweise hindeuten. Der Stein in ihrer Hand, das Attribut des Geschehens, gilt gleichzeitig als Zeugnis und Rehabilitation für ihr Tun.

Im Hintergrund des Bildes, auch im Hintergrund des Lebens, das vor 2000 Jahren ein spektakuläres Ende nahm, steht der Tempel und die Wüste. Beides sind Attribute, die auch symbolisch eine Aussage über das Leben, über unser Leben geben. Beides ist in uns, der Tempel und die Wüste - der Geist und die Versuchung.

Die Lanze und die Dornenkrone gehören zum Mittelpunkt eines Rituals, das zum Tode führte – ununterbrochen qualvoll, herbeigeführt von Menschen mit blanken Helmen, von einer Macht, die auch heute noch existiert. Diese Macht würde nicht zulassen, dass die Liebe in unserer Welt die Herrschaft übernehmen würde.  

Hier auf dem Bild, wird die Geschichte jenes Menschen so dargestellt, wie sie sich nicht zugetragen hat. Es gibt zeitliche Unterschiede, die aber gewollt sind. So kräht der Hahn z.B. auf einem kreuzähnlichen Zaunstück, in das jemand INRI eingeritzt hat – Erinnerung an Leugnen, Verrat und Tod und an die Worte Jesu, die zur Wahrheit wurden.

Die Bäume dahinter zeigen in ihrer Struktur durch Blätter und Äste Gestalten, die man mit dem Bösen gleichstellen kann. Man kann sie nicht gleich erkennen, nur beim näheren Hinsehen, so wie im Leben auch. Sie stellen das Böse dar, das Jesus überwunden hatte, als er auferstanden ist.

Sein Verhalten und seine Worte vom Osterlamm zeigen sinngleich seine Person mit dem geduldigen Schaf, welches auch immer wieder in seinen Predigten Erwähnung findet – das Symbol Schaf und guter Hirte.

Der Korb im Vordergrund, gefüllt mit Brot und Fischen, spielte in seinem Leben eine große Rolle, obwohl jene Begebenheit nur am Rande einer Predigt stattfand. Hier wurde durch ein hundertfaches Wunder demonstriert, dass sich eine andere Macht ohne weiteres über den Versucher hinwegsetzen kann.