Vinaora Nivo Slider Der Künstler

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Seit 2000 entstehen Gemälde von Hans Maria Mole, die den mystischen Namen „WELTENBRECHER“ tragen, und einen starken, emotionalen Reiz auf seelische Empfindungen ausüben. Die Gründe sind vielschichtig und nicht leicht auszumachen. Was noch auffällt, ist die Virtuosität in der Beherrschung der malerischen Mittel. Seine Bilder enthalten viel Spekulatives, was das Einfühlungsvermögen steigert. Setzt man sich mit allem auseinander, was er mit seinem fantastischen Realismus dem Betrachter vor Augen führt und aus dem Versteck der Gefühle holt, spürt man eine andere Welt, eine andere Dimension. Er macht das Unscheinbare des Surrealismus - in seinen Arbeiten vor „WELTENBRECHER“ - in seiner Ausprägung zum Fantastischen Realismus.

Die Bilder sind leicht zu interpretieren - man muss die sorgfältige Betrachtung gleichermaßen dem Detail wie dem Ganzen zukommen lassen und über die Metamorphose nachdenken. Es entsteht der Eindruck, dass es Realität ist, was auf seinen Bildern dargestellt wird. Sein Credo, das er hier verdeutlicht, besagt, dass die Seele des Menschen sich über die Materie hinwegsetzt und den gnadenlosen Effekt erkennt, der augenscheinlich vonstatten geht.

Teilweise entblößen die Systeme das heile Weltbild und ermahnen und erschrecken. So sind auch die erotischen Merkmale wichtig zur richtigen Demonstration der Mitteilungen, die wie Träume die Themen oft ins Fantastische treiben. Er zeigt oft ein geordnetes Chaos wie das Gegenteil. Gegenwartsbezogene Zeitkritik, Prophetie einer vielleicht schlimmen Entwicklung werden genau so behandelt wie vergangene, richtungsweisende Geschehnisse. Oft provozieren die Bilder Dialoge. Doch sollte man vor einem Gemälde länger verweilen, um eine Komposition zu verstehen oder um sie zu enträtseln. Wie sagte einst ein Philosoph: „Vielseitigkeit in der Kunst ist kein Makel, sondern eine Tugend.“

 

Katalog-Nr.: 100075. Titel: Eva und die Erkenntnis.
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung: Es war am Morgen der Zeit, als der Mensch begann, auf der Erde sein Leben von Generation zu Generation weiterzugeben. Eva, als erste Frau dieser Geschichte, oblag es, durch Erkenntnisse ihr Bewusstsein zu vervollkommnen. Zu dieser Zeit war das Schöne und Erotische stark ausgeprägt, damit viele Generationen später, also in unserer Zeit, die Grundlage der Weiblichkeit noch in gleicher Weise vorhanden sei.

Eva erkannte auch ihre Stellung als Frau, und sie lebte in dem System der Selbsterhöhung. Das Diadem in ihrem Haar deutet auf ihren Status, der jedem zeigt, welch hohe Stellung die Frau eigentlich besitzt im irdischen Dasein, doch diese Bedeutung wurde und wird kaum beachtet.

Die Schlange ist das Symbol für das sie ständig begleitende Böse. Für etwas, das irgendwann in überraschender Weise plötzlich das Gemüt des weiblichen Wesens beeinflusst. Sie hatte damals zugelassen, dass die Bosheit aus ihr sprechen konnte und manifestierte damit die Voraussetzung, dass es auch in weiter Zukunft erfolgen durfte, denn die falsche Erkenntnis galt als Beweis für die Richtigkeit ihres Handelns.

Die Katze deutet auf das katzenhafte Wesen, das man der Frau andichtet. Keine Katze kann ohne Hinterlist eine Maus fangen, und diesen Gedanken an die Hinterlist drängt man auch der Frau seit Generationen auf. Doch niemand denkt daran, dass sie etwas in sich verspürt, das sie nicht aussprechen kann. Es ist jenes Gefühl, das auch eine Katze vermittelt, wenn man ihr in die Augen schaut.

Das Symbol der Versuchung ist der Apfel, und der Baum des Lebens, am Ende der Nacht, ist bereits abgestorben, denn er wurde seiner Bestimmung beraubt und somit bedeutungslos.

Im Hintergrund erkennt man die aufgehende Sonne, der Morgen der Menschheit oder die untergehende Sonne, die Situation der Menschheit, dass sie am Ende der Zeit steht.

Der unbekannte Geliebte, also nicht Adam, war der Geist – hier dargestellt durch den Schwan, wie die Geschichte von Leda und Zeus. Nur in verschlüsselter Form konnte sich Gott ihr nähern, denn sie hätte ihn nicht erkannt und abgewiesen, was dann später auch geschah. In der Form eines anderen Wesens hatte Gott Einfluss auf ihr Gemüt – es muss kein Schwan gewesen sein, der hier nur als Symbol für dieses Verhalten gilt.      

Nach ihrem kurzen Leben im Paradies, das alles andere war als planmäßig, erfolgte das Erwachen in der Materie, die ihr gleich durch das Gefühl signalisierte, dass sie einen entscheidenden Fehler gemacht hatte, der sich noch verhängnisvoll auf das gesamte Leben aller Generationen auswirken sollte. Hier zeugt die Träne von der Selbsterkenntnis, als es zu spät war für eine Veränderung aller Erkenntnisse.

Katalog-Nr.: 100078. Titel: Wo die Liebe ist, da ist auch die Schlange.
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung: „Und es begab sich zu einer Zeit, als ich meinen Engel zu euch schickte, damit er die Liebe, das Leben und das Wesen der Erde erkennen sollte. Er erkannte meine Liebe und das Wesen des gefräßigen Drachen, der bereits die Erde in seinen Krallen hält. Diese lässt er nicht mehr los, bis zu jenem Tage, da ich wieder zu ihm rede. Mit all jenen kleinen Geistern ist er unterwegs in eine Dimension ohne Freude.

Und so sagte ich dem Engel: ,Suche die Liebe und halte die Schlange fern von meinen Kindern. Bringe sie zu mir, ehe sie mich nicht mehr erkennen. Lasse den Drachen fliegen, in den Dunst des Grauens, bis auch er erkennt, wo er hingehört. Dann wird er wieder zurückkommen zu mir, und seine Reue wird groß sein, dass alles wieder gut wird. Zeige, Engel, dass du meiner würdig bist und liebe die Menschen, damit mein Geist noch zur Freude beiträgt.’

Und so kommt er in meinem Auftrag zu euch, und teilt sein engelhaftes Wesen allen Kreaturen mit, damit mein Geist sich noch in dem schmerzhaften Druck der Krallen halten kann. Doch bevor jener Drache mit seiner Erde auf ein Nimmerwiedersehen in den verhängnisvollen Dimensionen verschwindet – bringe die Liebe zurück.“

Katalog-Nr.: 100076. Titel: Was muss ich noch alles für euch tun.
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung: „Seht her, es ist der Morgen einer neuen Zeit, und ich zeige euch die Reste einer Spur, die zur Geschichte wurde. Ihr sollt damit erkennen, wer ich war und wer ich bin.“

Jene Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde und gesteinigt werden sollte, hatte erkannt. Ihr wurde ein neues Leben ermöglicht. Sie bringt in das Bild eine andere Welt mit, reich und anschmiegsam ist sie, so als müsste sie sich revanchieren, und der erotische Aspekt soll auf ihre Lebensweise hindeuten. Der Stein in ihrer Hand, das Attribut des Geschehens, gilt gleichzeitig als Zeugnis und Rehabilitation für ihr Tun.

Im Hintergrund des Bildes, auch im Hintergrund des Lebens, das vor 2000 Jahren ein spektakuläres Ende nahm, steht der Tempel und die Wüste. Beides sind Attribute, die auch symbolisch eine Aussage über das Leben, über unser Leben geben. Beides ist in uns, der Tempel und die Wüste - der Geist und die Versuchung.

Die Lanze und die Dornenkrone gehören zum Mittelpunkt eines Rituals, das zum Tode führte – ununterbrochen qualvoll, herbeigeführt von Menschen mit blanken Helmen, von einer Macht, die auch heute noch existiert. Diese Macht würde nicht zulassen, dass die Liebe in unserer Welt die Herrschaft übernehmen würde.  

Hier auf dem Bild, wird die Geschichte jenes Menschen so dargestellt, wie sie sich nicht zugetragen hat. Es gibt zeitliche Unterschiede, die aber gewollt sind. So kräht der Hahn z.B. auf einem kreuzähnlichen Zaunstück, in das jemand INRI eingeritzt hat – Erinnerung an Leugnen, Verrat und Tod und an die Worte Jesu, die zur Wahrheit wurden.

Die Bäume dahinter zeigen in ihrer Struktur durch Blätter und Äste Gestalten, die man mit dem Bösen gleichstellen kann. Man kann sie nicht gleich erkennen, nur beim näheren Hinsehen, so wie im Leben auch. Sie stellen das Böse dar, das Jesus überwunden hatte, als er auferstanden ist.

Sein Verhalten und seine Worte vom Osterlamm zeigen sinngleich seine Person mit dem geduldigen Schaf, welches auch immer wieder in seinen Predigten Erwähnung findet – das Symbol Schaf und guter Hirte.

Der Korb im Vordergrund, gefüllt mit Brot und Fischen, spielte in seinem Leben eine große Rolle, obwohl jene Begebenheit nur am Rande einer Predigt stattfand. Hier wurde durch ein hundertfaches Wunder demonstriert, dass sich eine andere Macht ohne weiteres über den Versucher hinwegsetzen kann.  

Katalog-Nr.: 100077. Titel: Totengericht.
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung:

Die Erde wurde eingespannt und für die übermäßigen Bedürfnisse ihrer Bewohner ausgebeutet. Dieser Käfig, in den man sie gebracht hat, lässt sie nicht mehr frei, und der letzte Augenblick ihres Bewusstseins ist gekommen. Ein neues Schloss wurde angebracht, nachdem jemand vor langer Zeit versucht hatte, das alte Schloss zu öffnen, um die Erde frei zu lassen. Man hat ihr das Rückgrad gebrochen, die Nerven zerrissen, und der Rhythmus ihres Herzens zeigt eine negative, kurz vor dem Kollaps stehende Linie. „Oppression“ steht auf dem Manometer, das die Unterdrückung registriert, und der Hebel wartet bereits darauf, dass ihn jemand in die andere Richtung rückt, um die Zeit zu stoppen, die hinter dem zerbrochenen Glas angezeigt wird.

Die Natur hat es aufgegeben, ihre immerwährende Erneuerung zum letzten Mal zu beleben. Sie hat bereits ihre Hand dorthin gewendet, den Zufluss der Energie zu stoppen, den Verbindungsschlauch zur letzten Reserve aus seiner Verankerung zu ziehen. In der anderen Hand hält sie eine Lanze, die einige Menschen, trotz aller Boshaftigkeit, noch für die Natur gebrochen haben - als einzige Trophäe in ihrem langen Leben. Doch um diese einzige Auszeichnung hat sich bereits Apophis, das Symbol für das Chaos, (die hier fast gläsern und unwirklich wirkende und todbringende Schlange) gewunden. Er trat aus dem Hintergrund der alten Götterwelt in die reale Zeit. Hier hat er bereits die Luft vergiftet, wo der lebensspendende Luftschlauch mürbe geworden ist, um schneller an die Seelen der Menschen zu kommen.

Es ist leise geworden hinter dem Räderwerk des Lebens. Die gesamte Maschinerie, die das Leben der Erde über unzählige Jahre aufrecht hielt, kam aus dem Takt. Was geschieht mit unserem ehemals blauen Planeten? In all dem Räderwerk wurde einst ein Mechanismus installiert, der erst am Ende der Zeit seine Funktion erhält; dann wird das Rad in Gang gesetzt, das nur eine Aufgabe hat, die Zerstörung der Erde. Hier im Bild dargestellt durch den schweren Hammer, der beim Auslösen die Erde zertrümmert – der Weltenbrecher. Diese Rolle hat die Maschine bereits übernommen, und die Menschheit wartet auf das Zeichen, dass jenen unausweichlichen Zeitpunkt fixiert. Sie weiß nicht, dass sie selbst das Signal gibt.

In der Tiefe der Zeit hat man die Erde bereits abgeschrieben und man beurteilt schon ihre Existenz, ob sie dem entspricht, was im ehemals erstellten Plan enthalten ist. Anubis, der Totengott, wiegt bereits das Herz aller Menschen gegen Gefühle auf. Das Herz galt schon immer als Steuerorgan des Menschen für seine moralische Verantwortung, und die Feder der Göttin Maat gilt hier als Symbol für die göttliche Weltordnung, gegen die der Mensch nicht verstoßen durfte, solange er in diesem Dasein die Erde benutzte. Er hat es nicht vermocht, das Wesen der Erde zu erkennen und handelte nur nach eigenem Interesse und Willen, und jede Korrektur, die Anubis vornehmen muss, geht auf Kosten unserer Seele, unseres Herzens und auf Kosten des Lebens, das durch die Zeit abhängig geworden ist.

Es gibt kein System, das diesen Zustand verändern kann, nur das „Mea culpa“ bringt den Menschen der Wahrheit näher.

Katalog-Nr.: 100076. Titel: Was muss ich noch alles für euch tun.
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung: Es ergab sich, dass der Mensch nicht mehr dem Ansinnen Gottes entsprach und seine Maske der Liebe ablegte, um eine andere umzubinden, eine, die das gottesleugnerische Leben interpretiert. Da Gott ursprünglich seine Liebe den Menschen übergab, damit er ein glückliches Dasein auf der Erde erlebe, wachte er darüber, dass es auch so bliebe. Doch der Mensch wurde beeinflusst von der bösen Seite und legte die Liebe ab. (Hier dargestellt durch die Maske.) Die böse Seite war darauf bedacht, dass es so bliebe und erlaubte nicht, dass Gott hier eine Veränderung vornehmen durfte. Hätte er es trotzdem getan, dann wäre er nicht Gott sondern ein böses Wesen in den Augen der Wesen auf anderen Seite.

Gott ersann eine Taktik, damit er seine Liebe wieder zurückbekam. Er schickte eines seiner Engelwesen in das Dasein der Menschen, damit es die Maske der Liebe finde und sie zu ihm zurückbringe. (Sie konnte nicht erneut dem Menschen überreicht werden, denn der Mensch lehnte sie ab.)

Doch erlaubte die böse Seite nur ein Eindringen in ihre Welt, durch eine Gestalt, die der Erdensituation unterworfen war, und die nicht eine göttliche Funktion ausüben konnte. Somit konnte der Engel nicht das sein, was er sonst immer darstellt: ausgestattet mit einer göttlichen Macht, als Abgesandter Gottes.

Somit kam ein blinder Engel auf die Erde. Doch, was die andere Seite nicht erkannte, war jenes Können, sich ganz mit den Tieren zu verbinden, um so aus ihren Augen sehen zu können. In dieser Beschaffenheit begab er sich auf die Suche nach der Maske.

Die Szene auf diesem Bild zeigt den Augenblick des Auffindens der Maske, als der Engel durch die Augen des Pfaus (der das Symbol der Eitelkeit und Selbstgefälligkeit darstellt, also Teile des momentanen Zustands der Menschen) die Maske erkennt.

Katalog-Nr.: 100079. Titel: Pegasus.
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung: In seinem unglaublich intensiven Kampf gegen das Böse wurde Pegasus gefangen und gebunden über viele tausend Jahre. In der letzten Sekunde vor dem Sterben der Welten konnte er sich befreien. Auf dem Weg zurück erkennt er das sinnlose Unterfangen, hier einzugreifen. Es ist auf dem Bild erkennbar, dass er jene Zeit in der Gefangenschaft nicht heil überstanden hat. Das Symbol Pegasus hat schwer gelitten und er musste nicht nur Federn lassen, sondern man erkennt, dass er nur eine Maschine, einen Roboter darstellt, der bereits von den Motten zerfressen wurde und sein Inneres entblößt. Alles nur Symbol?

Das Gute in der Welt wurde vor fast ewiger Zeit gebunden und unterdrückt. So begannen die Menschen ihr schändliches Kriegs-Handwerk, bis der Planet Feuer fing und alles vernichtete, was auf ihm lebte. Es gab keine Rettung für die verletzlichen Wesen, die in ihrer Verzweiflung nach ihm schrieen. In dieser tödlichen Situation ist zu erkennen, dass hinter all dem etwas großes existiert, etwas das erhaben ist über diesen Zustand. Hier erkennbar in den Kirchenfenstern, die an einer Stelle im All zu sehen sind und erkennen lassen, dass es noch etwas gibt, das den Frieden umschließt.

Pegasus befindet sich auf einem tödlichen Kurs, tödlich für ihn und alles Gute. Sein stiller Aufschrei und sein entsetzter Blick sprechen Bände, als er die Zerstörung, das unausweichliche Ende jenes Planeten erkennt.

Ähnlich ging es dem Gedanken Gott. Auch er hatte wenig Chancen in der Zeit zu etwas Großem zu werden. Er blieb der Gedanke, zerstückelt in den verschiedensten Religionen und religiösen Ansichten. So blieb er nur ein vager Gedanke, der sogar dafür herhalten musste, wenn das Böse in seinem Namen mordete und Kriege führte. Auch hier gab es keine Rettung für die Menschen, die nach ihm schrieen. Gott war gebunden, obwohl er in den Dimensionen hinter unserer Wirklichkeit die Liebe und den Frieden mit seinem Wesen verbindet. Er wird wieder kommen, dann, wenn es zu spät ist, dann, wenn die Erde brennt und es keine Überlebensmöglichkeiten mehr gibt. Dann wird sich zeigen, wie sehr der Name Gottes darunter gelitten hat in seiner Gefangenschaft, dass auch hier die schlechten Gedanken wie die Motten an ihm nagten und ihn sozusagen bloßlegten, ihn mit einem falschen Inneren zeigen. So, wie man einen Roboter benutzt, dann, wenn man danach bedarf, aber sonst muss er in den Schrank.  

Katalog-Nr.: 100081. Titel: Apokalypse.
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung:

Wir nähern uns einer Situation, die es nicht zulässt, dass sie durch andere Situationen verändert wird, wobei sie alles beinhaltet, was für das Abschließen des Lebens gebraucht wird.

Hier im Bild wird von einer Frau jene Situation geträumt. So jung und hübsch, wie sie hier dargestellt ist, denkt sie sicherlich nicht an das Thema, in das sie sich gerade hineingeträumt hat (der Mohn in ihrer Hand soll auf einen intensiven Schlaf hindeuten), dies liegt gedanklich in weiter Entfernung – vielleicht erfolgt es nie in ihrem Leben, so glaubt sie. Dann kommt der Traum, und es wird gezeigt, was eines Tages Sache ist. Vier lebensbedrohliche Situationen wurden bereits vor ca. 2000 Jahren in der Geheimen Offenbarung geschildert und aufgeschrieben. Sie werden am Jüngsten Tag mit noch anderen Umständen zu dem führen, was bereits angekündigt wurde.

Dieser Zeitpunkt, die Apokalypse, haben die Menschen heraufbeschworen. Sie finden nichts dabei, wenn Kriege die Welt in Atem halten, wenn Seuchen die Menschheit überfallen und Schmerz, Tod und Siechtum das Ergebnis sind. Sie sehen dem gigantischen Hunger ins Auge und erklären sich für nicht zuständig. Hinter allem steht der beobachtende Tod. Hier auf diesem Gemälde zeigt er durch eine Geste, dass man still sein soll, damit die Schlafende nicht aufgeweckt wird. Sie soll weiterträumen. Sie soll alles zu Ende träumen.

Ist das Leben nur ein Traum? Wer träumt es dann? Der Mensch selbst? Oder wird das Leben von einem gigantischen Wesen erträumt und wir sind nur die Traumfiguren? Es gibt viele Vorstellungen davon, was das Leben sein könnte. Eines ist es bestimmt nicht: das Paradies.

Was absolut nicht zu paradiesischen Aussichten passt, sind nun mal jene Dinge der Apokalypse. Es wurde einst erklärt, dass es vorbei ist mit dem Leben auf der Erde, wenn die Apokalypse über die Menschen kommt. Nun, wie weit sind wir noch entfernt von dem Punkt? Hier ist der Krieg dargestellt: ein zerschossener Panzer, ein Soldat – irgendwo ist immer ein Krieg. Seit Jahren erfolgen Perioden, wo irgendwelche Krankheiten und Seuchen das Leben der Menschen und Tiere durcheinander bringen oder dezimieren (der Bulle steht für die verschiedensten Rinderseuchen und jener mit dem Gummianzug für die Entseuchung), und der Hunger in der Welt ist unbeschreiblich groß, doch erreicht er uns in den Wohlstandsländern kaum. Hier frönt man dem Moloch Geld und Besitz und sagt sich: „Was stört mich schon der Hunger, wenn ich in einem goldenen Auto sitze, dann bin ich erhaben über alles.“ Nun, mit diesem Fahrzeug kommt jener nicht durch das berühmte Nadelöhr. Der Tod, der ein guter Beobachter ist und unparteiisch, sagt: „Ich nehme, was mir gefällt.“ Es ist also das, was die Tendenz, die Entwicklung darstellt, die den Weg in diese Richtung zeigt.

In der Zeit hört man die Fanfare des einst gebundenen Engels, der jetzt befreit, zuständig ist für das Einleiten der letzten Frist, die dem Menschen gegeben wird, doch der Mensch wird sie nicht nutzen – er ist zu beschäftigt mit sich selbst.

Es besteht eine Verbindung zwischen Traum und Wirklichkeit. Es ist die Zeit, die jedoch relativ verschieden abläuft. Die Verbindung ist dargestellt durch das Band. Hier Realität, dort Traum. Der Traum hat eine Einwirkung auf das Leben. Die Kerze, die gerade ausgeblasen wurde, zeigt, wie schnell auch das Leben vergehen kann. Durch einen Windhauch des Todes werden jene apokalyptischen Geschehnisse dazuführen, das Leben auf der Erde zu beenden. Die Mächte in der Materie, wie Politik, Geld, Krankheiten, Chemie und Kriege werden dafür sorgen, dass das Leben auf unserem Erdball unmöglich sein wird. Was jetzt noch so aussieht, als bekäme man alles in den Griff, wird sich als falsch erweisen, als undurchführbar. Dann wird aus dem Traum Wirklichkeit, dann hat der Mensch ausgeträumt.

Katalog-Nr.: 100081. Titel: Memory 9/11 (Untergang von Amerika).
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung:

Es begab sich zu einer Zeit, da der Mensch den Verlockungen und Manipulationen des Materiebesitzers folgte und kaum noch erkennen konnte, was er in seinem Urwesen eigentlich sein sollte. Jener konstruierte etwas, womit er das Menschengeschlecht beeinflussen und seinen Machenschaften unterwerfen konnte. Es war das Geld, das soviel Unheil über die Menschen brachte. Seine Rechnung ging auf! Die Menschheit entwickelte sich in eine Richtung, die das Erkennen der Struktur des Lebens fast unmöglich machte. Über allem steht das Geld, das viel Hass und Tod in die Welt brachte und zu Eskalationen führte, die ganze Völker vernichteten. Die Größe der Vernichtung spielt dabei keine Rolle. So auch nicht das Verhältnis der verschiedenen Systeme zu einander, so z.B. Hunger gegen Reichtum, Politik gegen Religion und Armut, Lebensauffassung verschiedener Völker, Verschwendung gegen Sparsamkeit oder Unwichtigkeit gegen Lebensgrundlagen.

Der Hass eines Einzelnen könnte heute dazu führen, die Welt in einem Feuertaumel untergehen zu lassen. Die Erinnerung an den 11. September 2001 weckt ähnliche Ansichten. Dieser Tag stellt den Hintergrund dar auf diesem Bild, und man kann in dem verbliebenen Turm ein aggressives Gesicht erkennen, das auch tatsächlich zu sehen war (es ist in allen Fotos, die damals gemacht wurden, zu erkennen). Der Überfall und die Zerstörung der Twintowers stellt nicht nur eine riesige Katastrophe dar, sondern ist ein ernstzunehmendes Symbol. Doch, da sich von den Verantwortlichen niemand auf das Entschlüsseln von Symbolen versteht oder die Warnung missachtet, bleibt es nicht nur bei der Warnung.

Man kann nichts tun gegen Agitation, gegen das Beeinflussen und Lenken. Plötzlich ist die Bedrohung durch die Propaganda zu erkennen und wird zu einer Gefahr für alle, für Unwissende, Unbeteiligte, für das Gute. Unverständnis ist die Grundlage, auch über Sprachbarrieren hinweg.

Symbole gibt es überall. Schlimm ist es, wenn Symbole gegen Symbole kämpfen. Dann wird die stärkste Macht auf den Plan gerufen. Ein Symbol lässt sich nicht ausrotten; es ist immer da, auch wenn man es nicht (mehr) sieht. Was am 11. geschah, bezieht sich auf den Organismus, auf jeden Organismus. Somit auch auf die menschlichen Organe – ohne Rücksicht auf das allgemeine Leben, ob es weitergeht oder nicht. Der Tod ist dann das Ergebnis einer Zusammenwirkung von Geld und Hass. Schlimm ist es auch, wenn Symbole gegen ein Gefüge eingesetzt werden. Es entsteht ein neues Gebilde, ein neues Symbol.

Auf dem Bild, das den Untergang von „Amerika“ zeigt, steht die Zeit im Vordergrund, als barbusiges Weib. Sie, die Zeit, wurde bereits halb entkleidet von der Wissenschaft, ohne, dass sie je erkannt hätte, was die Zeit wirklich ist. Sie hält hier dem Menschen (dem Betrachter) die begrenzte Zeit vor die Augen, und in der anderen Hand hält sie einen Becher mit Blut, welches sie, die Zeit, über sich ergießt, als Zeichen einer blutigen Vergangenheit, wie sich das Land mit Blut besudelt hat, und eine Zukunft, die auch nicht besser wird. Die Federn, die sie dem Betrachter vor Augen hält, erinnern an ein großes Desaster, welches noch nicht beendet ist. Noch immer müssen Menschen damit leben, dass sie durch Gesetze, die angeblich vom Volk ins Leben gerufen und für gut befunden wurden, vertrieben, getötet oder diskriminiert werden. Diese ständig blutende Wunde wird am Ende zum Verbluten führen.

Sie hat sich die Augen verbunden, damit sie nicht mehr urteilen oder verurteilen muss. Der Ablauf allen Geschehens zeigt als Rest fünf Minuten an, jene Minuten, die an der vollen Stunde fehlen und dadurch zum Ende allen Lebens führen, zum Ende der Menschheit. Die Minuten sind das Symbol für die Zeit, die sinnlos zum eigenen Profit und nicht für ein wertvolles Leben, auch in der Zukunft, genutzt wurde. Eine Zeit, die zum Aufbau und nicht zum Untergang geführt hätte.

Was bringt ein Land in diesen Zustand? Es sind immer die Menschen, die auf der Jagd sind nach Besitz, Gold und Geld. Dann, wenn die Aussicht besteht, etwas davon in größeren Mengen auf einem Weg zu bekommen, der leicht zu beschreiten ist, dann erwacht das heimtückische Gesetzt des Bösen, das dann Unheil über andere bringt. Der hinterhältige Angriff auf andere Völker und Kulturen hinterließ nicht nur Narben am eigenen Organismus, sondern auch eine Schwächung der eigenen Struktur. Das, was hier als eine Einheit gesehen werden will, war nie ein Organismus, der durch sich selbst zu leben imstande war. Immer wieder wurde etwas verändert in eine Richtung, die angeblich etwas verbessern sollte. Da die Menschen nicht imstande sind zu erkennen, was verbessern heißt, werden auch Kriege als Verbesserung angesehen. Wie viele Menschen mussten für diesen Unfug ihr Leben geben, wie viele Menschen leiden täglich unter diesem unverständlichen Horror?!

Der Dorn, den sich „Amerika“ selbst ins Fleisch gedrückt hatte, stellt hier im Bild der Sklave dar, der, noch die Kette am Hals, vor den flüchtenden Menschen erschrickt und abwartet, wohin der Strom der Massen geht. Längst ist das Ende jenes Bündnisses installiert, von einer Seite, die als die Beschützer des Volkes angesehen werden. Nur wenige erkennen das Vorgehen dieser Gruppen, die mit einer gigantischen Lüge alles Leben im Zaum hält und wie ein Drache sich hinter den Menschen heranschleicht, um sie dann ihrem Ziel gemäß in den sicheren Tod rennen zu lassen – des eigenen Vorteils wegen. Hier greift er nach der Weltherrschaft, der einzige ihm verbliebene Sinn seines Daseins. Doch kein Volk wird den Zustand je erleben. Die Tätowierung auf seinem rechten vorderen Bein prägt die Kürzel.

Das Symbol Freiheitsstatue ist ratlos bei soviel Tragik und Unverstand, den sie gerade erlebt und verliert ihre Rechtfertigung, Glaubwürdigkeit und die Fackel. Das Symbol der immer brennenden Fackel, die in alle Welt das Licht der Freundschaft strahlen sollte, liegt am Boden und wurde von Captain Amerika, einem modernen Supermann, wieder aufgenommen, in der Hoffnung, das sich noch etwas ändert. Auch er sieht ratlos in die Zukunft und erkennt, dass die Flagge, die immer die Einheit vieler Staaten und Menschen präsentierte, am Boden liegt und beschmutzt wurde. Auf der Flagge liegen Attribute, die eine Gloriole darstellten in vergangenen Tagen und heute immer noch darstellen in vielen Gemütern. Sie brachten ebenfalls viel Schmerz und Blutvergießen über Menschen und Tiere.

Und was ist dann noch ein Oskar wert? Er verhöhnte das Volk - schon immer! Dieses Streben nach dem toten Stück Metall ist ein zeitgemäßer Unsinn. Denn, ist das alles, dieses tote, gelbe Metall, das als Auszeichnung dient? Diese verrückte Banalität ist nur das Symbol für das Schale, Verbrauchte, das dem System des Theaters anhaftet. Es gibt für das Volk oft kaum noch einen Unterschied zwischen Realität und Theater, dazu gehört natürlich der Film genauso wie die Show. Es wurde leicht, dem Menschen vorzumachen, alles, was er sieht, sei seine Realität. Dieses Theaterverhalten bringt ihm am Schluss keinen Applaus.  

Auf dem Bild ist eine roboterhafte Frau zu erkennen. Sie stellt hier das Symbol Mensch als Automat, als Arbeitsmaschine dar, der sonst nichts mehr kennt, als das Programm, in das man ihn hineingestellt hat – blind für alles andere. Diesem Programm unterliegt auch die Propaganda der Bosheit und Heimtücke, die auch unterschwellig wirkt. Hier verteilt sie auf Zetteln arglistig und infam Einblicke und Informationen über erfolgreiche Verstöße gegen das Leben.

Gleich daneben befasst sich eine schöne Frau mit dem Film. Dieser wurde als Bildstreifen dargestellt, als Symbol für das Filmgeschäft, das dafür sorgte, dass die Menschen in erster Linie Sehnsüchte kennen lernten, von denen sie vorher noch nichts wussten, und dass Marionetten zu Götter wurden, nach denen man sich gefälligst zu richten hat, und die den Menschen eine falsche Lebensphilosophie vorgaukelt.

Der kleine Engel ist ein Lichtblick in diesem verdorbenen System. Mit seiner Anwesenheit und unerschrockenem Auftreten setzt er ein Zeichen, dass der Mensch es nicht geschafft hat, in seinem ganzen Dasein, dem Schachmatt zu entgehen. Mit seinem erhobenen Finger warnt er: „Lasst es nicht soweit kommen!“

Katalog-Nr.: 100081. Titel: Wozu?
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung:

„Im not a human“, könnte jener Mensch aus Stahl sagen, wenn er gefragt würde, warum er nichts gegen fortschreitende Zerstörung unserer Landschaft tut. Nun, er hat bestimmt nichts damit zu tun. Was würden wir aber auf diese Frage antworten? Wir würden nur ein paar Sätze von uns geben, die wir sozusagen gelernt haben, ohne den Sinn so recht zu verstehen, nur dürftig würden wir den Wortlaut heruntersagen – dürftig vom Inhalt her. Wir hätten nur Entschuldigungen vorzuweisen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber das ist nicht mehr ausschlaggebend, jetzt, wo alles verhunzt ist.

Die Natur ruft ständig um Hilfe. Auch wenn wir es kaum bemerken, wird der natürliche Lebensraum jeden Tag gigantisch kleiner. Trotzdem hört man immer noch Menschen sagen, dass es nicht so schlimm sei, wie man es im allgemeinen durch alle Medien erfahren muss und erzählt bekommt. So weit man zurückdenken kann, hat der Mensch sich die Natur untertan gemacht, sich ihrer bedient und sie ausgebeutet zu seinem eigenen Nutzen. Was kümmert es ihn, ob eine Tierart ausstirbt oder degeneriert sein kümmerliches Dasein fristet oder dass eine Landschaft vergiftet und zerstört wird. Seit der Zeit Christi wurden weit über 100 Säugetierarten vollständig ausgerottet, und mit anderen Tierarten sieht es so aus, dass in diesem Jahrhundert jedes Jahr eine Art für immer ausstirbt. (Es gibt sogar Wissenschaftler, die behaupten, dass im Jahr 100 Tierarten aussterben.)

Dieser „Außerirdische“ auf dem Bild fragt seinen …, wer auch immer über ihm steht, wozu dieser Schlüssel, den er gerade entdeckt hat, noch dienen soll, wo doch schon alles soweit zerstört ist, dass auch die besten Unternehmungen nichts mehr nützen. Es handelt sich aber um Gesetze der Natur, von einem Gesetzgeber erstellt, der Interesse daran hatte, dass man sie respektiert. Unser Stahlmensch hat in seiner Hand die Gesetzesrolle, die er ebenfalls erfragt: „Wozu?“. Die Frage ist zur Farce geworden. Wer will sich denn noch mit diesen Urbedingungen auseinandersetzen? Wenn der Mensch eingreift und alles ignoriert, dann läuft alles zu einem vorzeitigen Ende hinaus. Er verändert mit seinen Gedanken und dem anschließenden Tun den Sinn und sorgt dafür, dass das Leben, nicht nur sein eigenes, immer schlechter wird. Ein Trugschluss ist es, zu glauben, dass man solches Verhalten wieder in den Griff bekommt.

Katalog-Nr.: 100075. Titel: Verständnis.
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung: Wenn man davon ausgeht, dass es Engel gibt, dann wird man auch die Wirkungsweise erkennen können. Was macht sie denn? Im Gemüt wird man feststellen, dass wir hin und wieder so verändert sind, um mehr im Dasein mit dem Gefühl zu erleben und zu erstellen. Oft muss man dann feststellen, dass man eigentlich nicht selbst auf eine Idee kam. Irgendwie bekam man eine Hilfestellung. Woher? Oder sollte man sich getäuscht haben? Vielmals sind es sozusagen Kleinigkeiten, die einem plötzlich in den Kopf kamen, die aber eine völlig andere Ausgangsposition beinhalteten. Es kann dazu führen, dass man jetzt gerade sein Vorhaben ändert, weil einem das besser gefällt, was gerade in den Kopf drängt. So kommt man im ersten Moment nicht dahinter, woher denn der sogenannte Gedanke kommt. Viele, die eine Begegnung mit jenen unbekannten Wesen hatten, gehen noch einen Schritt weiter. Sie wissen, dass es Wirklichkeit bedeutet und einen absolut täglichen Vorgang darstellen kann.

Dieser Engel auf dem Bild zeigt, dass kein Engel ohne Liebe ausgestattet ist. Sie bezieht sich natürlich nicht nur auf uns Menschen, sondern auch auf alles was lebt. Die Annäherung an ein Tier ist in dieser Weise selbstverständlich. Die Elster, ein eher aufgeregter und aufmerksamer Vogel, nähert sich den Menschen kaum. Der Mensch wird nun mal als gefährlich eingestuft. Doch die Liebe und das absolute Verständnis zu erkennen, fällt dem Vogel leicht, wenn er erkennt, dass das Wesen, welches er gerade vor sich sieht, die reine Liebe darstellt. Dann gibt auch der Vogel sein ganzes Verständnis und seine absolute Zuneigung.

Katalog-Nr.: 100099. Titel: Es begab sich zu einer Zeit.
Technik: Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Bildbeschreibung: Es begab sich zu einer Zeit, da die Menschen nicht mehr erkennen konnten, was gut oder böse war. Die Dunkelheit hatte das Licht verdrängt. Sie wollten alles, und der Gedanke an sich selbst wurde groß. Kriege aus Neid und Missgunst zerstörten nicht nur das Land, auch das Wesen des Menschen wurde in seiner Art anders, als es im Plan vorgesehen war. Die Erde wurde einst vorbereitet dafür, dass der Mensch aufbauend sein Leben hier erleben könnte, doch die Zerstörung war das Ziel, das unterschwellig gärte. Was bleibt dem gedemütigten Menschen, wenn er dem furchtbaren Schmerz entrinnen will? Flucht ist es, etwas, das in keinem aufbauenden Programm enthalten ist, seit seinem Bestehen. Somit wurde global die Zukunft geändert in eine Zeit, die auf die Seele Einfluss gewann und damit das Lebensgefühl zu einer Veränderung zwang. Der Mensch folgte dem Gefühl und brachte sich an den Rand des Möglichen. Jetzt, da es kein Zurück mehr gibt, wird in hoffender Weise oft versucht, die Welt zu dem zu machen, was sie eigentlich sein sollte. Das Gefühl dafür ist noch vorhanden, aber die Menschheit bringt es nicht mehr fertig, miteinander zu leben - der Egoismus vertreibt das unbewusste Gespür für ein liebevolles Dasein miteinander. In der Zeit weltweit flüchtender Menschen, sollte das Bewusstsein soweit geschärft sein, um die Möglichkeiten des Zusammenlebens neu zu überdenken, damit ein fantastisches Ergebnis richtungsweisend gegen Unbeholfenheit und Unterdrückung verwirklicht werden könnte.

Doch diese Zeit bringt auch andere Dinge hervor. So werden Dimensionen erstellt, die maßgeblich dafür geschaffen wurden, damit das Wesen Mensch nicht im Sog der Angst und damit in den Tiefen seiner höllischen Dimension entschwindet. So sollte der Mensch eine Vorbereitung erhalten, die dafür sein soll, dass er dann, wenn das Leben einen entscheidenden Bruch erleidet, die Richtung beibehält, die einst vorgegeben wurde. Der Weg zu diesem Punkt sollte das Bewusstsein erfassen und das Begreifen jener Dinge festigen. Sie, die Künstler, stehen im Dienst der Sache und zeigen oft allen Interessierten den Weg zu einer Einstellung, die eine Erkenntnis bringt über das was vorgesehen ist, wenn alle Dinge versagen, um dann noch zu wissen, wo und wie es weitergehen kann. Wenn das Boshafte über die Menschen kommt und signalisiert, dass die Lebensmöglichkeiten einen unausweichlichen Fehlschlag bekamen, dann sollte man sich besinnen auf viele Dinge, die gesagt wurden. So wird man sich auch der Worte und Handlungen erinnern, die die beiden Künstler Hans Maria Mole und Basil Wolfrhine schon seit langer Zeit den Menschen in ihren Aktionen zeigten und bewiesen. Und in ihren Gesprächen mit und zu den Menschen erläuterten sie das Zusammenfließen verschiedenster Gedanken und Vorhaben der unterschiedlichsten Systeme auf dieser Erde.

Auf diesem Bild wird ein Teil ihrer Arbeit dargestellt, dokumentiert, die in jene Richtung geht und was sie zusammenführte und zusammenhielt. Immer war der Gedanke das Zugpferd für ihr Schaffen. Dargestellt sind als Beispiel ihrer internationalen künstlerischen Tätigkeiten drei Aktionen, die auf sie und ihre Mission aufmerksam machen sollten: „Das Trojanische Pferd“, das auch im Fernsehgarten des ZDF Furore machte. „Im Zeichen des Wals“ war eine spektakuläre Action, wobei der riesige Wal am Schlauchboot paddelnder Weise von Bingen am Rhein bis in die Nordsee gebracht wurde und gleichzeitig daran erinnerte, dass das Abschlachten der Tiere zu der heutigen lebensverachtenden Situation beigetragen hat. Bei der Aktion „Der Weg des Navigators“, der die Künstler vierzehn Tage lang in Kreuzesform durch ganz Deutschland führte, wollten Künstler auf die hoffnungslose Situation innerhalb des Zusammenlebens aufmerksam machen.

Schottland spielte dabei schon immer eine bedeutungsvolle Rolle, genauso wie die Tiere, mit denen sie zusammenleben. Die Malerei ist ebenso ein außergewöhnlich eindrucksvolles Hilfsmittel zum Erkennen der Schönheit dieser Welt wie der eigenen Schwächen und Fehlern sowie der Hinweis zur Aufmerksamkeit, den aktuellen Zustand des Daseins zu überdenken, der bereits bedrohliche Ausmaße angenommen hat. Auch die Astronomie war in ihren Aktionen schon ein wichtiges Hilfsmittel, die Menschen zum Nachdenken zu bewegen. Zur Zeit spielt die Musik eine entscheidende Rolle im Geschehen um die Systeme, die Einfluss nehmen sollen, damit die Überlegungen doch noch eine tiefgreifende Wirkung erzielen, und das Gefühl für den Nächsten und die Liebe nicht verloren gehen im Strudel der Gefühllosigkeit und Unvernunft. Damit diese Unvernunft nicht dazu führt, dass die Seele unterdrückt und für immer in Dimensionen verschwindet, die ein Weiterleben unmöglich machen würden.